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Das Biennale-Prinzip

Veranstaltungstyp: 
Exkursion
Fach: 
Kunstwissenschaft und Medientheorie (bis SS 2016)
Zeit: 
Exkursion: 21.?–?27.06.
Ort: 
HfG Karlsruhe (Raum 112)? / Bukarest Biennale

Kunstbiennalen sind janusköpfig. Einerseits sind sie Teil des globalen Kunstmarkts und orientieren sich an dessen Strukturen, Konventionen und Ritualen. Andererseits betonen viele Biennalen lokale, regionale oder nationale Besonderheiten. Somit bieten sie aufschlussreiche Fallstudien für das Wechselspiel von Universalismus und Partikularismus im Kunstsystem. Das Blockseminar gibt eine Einführung in Geschichte und Gegenwart von Kunstbiennalen, basierend auf dem methodischen Prinzip der "Komparativen Kunstgeschichte". In einem ersten Schritt werden die Grundprinzipien dieser Methodik erläutert. In einem zweiten Schritt soll der Ursprung der Biennale aus dem Geist der Weltausstellungen untersucht werden. In einem dritten Schritt werden mehrere nationale Pavillons auf der ältesten Kunstbiennale, der Biennale von Venedig (gegr. 1895), vergleichend gegenüber gestellt und die Idiosynkrasien nationaler Repräsentation entwicklungsgeschichtlich beleuchtet. Im Anschluss an das zweitägige Kompaktseminar folgt eine Exkursion zur Bukarest Biennale, Rumänien, eine der jüngsten Biennalen (gegr. 2005). Den Abschluss bildet ein Workshop zur "Komparativen Kunstgeschichte" mit internationalen Referentinnen und Referenten in Bukarest.
Teilnahmebedingungen: Referatsübernahme, Exkursionsteilnahme. Max. 15 Teilnehmer. Anmeldungen bitte an: Joerg.Scheller(at)sik-isea.ch