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© Moritz Schottmüller und Desirée Kabis

Das Seminar „Women in Computation“ fand im Sommersemester 2019 statt.
Es bot eine historische Einführung in die feministische Theorie und deren Schnittmenge mit Naturwissenschaften und Informationstechnologien im 20. Jahrhundert und diskutierte die Genealogie von Begriffen wie Cyborg, Technowissenschaft und Posthumanismus. Mit Blick auf die Gegenwart diskutierten die Studierenden über Körper- und Genderpolitik im Zeitalter der KI und über neue biometrische Technologien zur Erfassung und Identifizierung.

Die Grundlage des Kurses bildete die historische und dennoch unsichtbare Rolle, die Frauen und ihre Arbeitspraktiken bei der Entwicklung von Computertechnologien spielten, beispielsweise während der industriellen Revolution, während des Zweiten Weltkriegs und bei der Entwicklung des ersten Großrechners ENIAC in den USA.

Die gezeigte Ausstellung ist das Ergebnis einer kollektiven Recherche, um Frauen “back into the history of computation they were always part of” (Jennifer S. Light) zu schreiben.

Die Projektpräsentation ist eine Gemeinschaftsarbeit der Studierenden Vanessa Bosch, Ulrike Barwanietz, Emma-Lilo Keller und Carmen Westermeier. Das Seminar wurde von Ariana Dongus und Prof. Dr. Matteo Pasquinelli organisiert.