Prof. Susanne Kriemann
Professorin für Medienkunst / künstlerische Fotografie

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Elvira Heise
Sekretariat Medienkunst / Ausstellungsdesign und Szenografie
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© Michelle Mantel

Biografie

Susanne Kriemann (*1972, Erlangen) ist Künstlerin und seit 2017 Professorin für künstlerische Fotografie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Im Rahmen ihrer Recherche-basierten Arbeit untersucht Kriemann Fotografie als Medium innerhalb sozialgeschichtlicher Kontexte und archivarischer Praxis. Dabei erarbeitet sie einen erweiterten Begriff des Dokuments als analoges „Aufnahmesystem“ für von Menschen verursachte Prozesse. Dies hat die Künstlerin zur Beschäftigung mit Radioaktivität und Bergbau sowie mit Archäologie und Denkmälern geführt, verbunden mit einem medienarchäologischen Interesse an Fotografie, deren Geschichte beispielsweise in Verbindung mit Militärtechnologien steht.

Nach Abschluss ihres Kunststudiums an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart, 1997, wo sie von Joseph Kosuth und Joan Jonas unterrichtet wurde, nahm Susanne Kriemann 2000 am Programme de recherche an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris teil. Neben internationalen Ausstellungen in Städten wie Basel, Toronto, Shanghai, Wien, Vancouver, Paris und Rotterdam entstanden seit 1998 sechzehn Künstlerbücher. Die Künstlerin hat an verschiedenen Artist-in-Residence-Programmen teilgenommen, unter anderem in Moskau, Stockholm, Kairo und Wien. Von 2013 bis 2017 war sie Advisor bei der Van Eyck Akademie, Maastricht. Gemeinsam mit Aleksander Komarov gründete sie das Residenzprogramm AIR Berlin Alexanderplatz. Die Künstlerin wird durch die Galerien Wilfried Lentz und RaebervonStenglin (2009 – 2016) vertreten.

Susanne Kriemann lebt und arbeitet in Berlin und Karlsruhe.

Weitere Personen

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