Hier finden Sie Informationen zu Fördermöglichkeiten im Rahmen eines Erasmus+-Auslandsaufenthalts.


Voraussetzungen

Im Erasmus-Programm werden zwei Arten von Studierendenmobilität (SM) gefördert: Auslandsstudium (SMS) und Auslandspraktikum (SMP)

Grundsätzlich müssen die entsendende und die aufnehmende Hochschule im Besitz einer für die Maßnahme relevanten gültigen Erasmus Universitätscharta (ECHE) sein.

Für eine Förderung eines Auslandsstudiums (SMS) müssen Heimat- und Gasthochschule ein Erasmus+ Inter-Institutional Agreement abgeschlossen haben, in dem zum Studierendenaustausch (SMS) auch die Anzahl der Plätze, die Aufenthaltsdauer und das Studienfach, in dem ausgetauscht werden kann, vereinbart wurden. Mit der Unterschrift unter der Kooperationsvereinbarung verpflichten sich beide Einrichtungen, von ihren Erasmus-Gaststudierenden keine Studiengebühren zu erheben.

Eine Übersicht über die Partnerhochschulen der HfG Karlsruhe findet Sie unter Partnerhochschulen.


Förderfähige Länder

Erasmus+ Programmländer: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien (bis 2023), Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und Zypern.

Zusätzlich zu den genannten Ländern sind auch die jeweiligen Überseegebiete förderfähig.


Zielgruppe

An deutschen Hochschulen immatrikulierte Studierende, die einen Erasmus Platz an einer gastgebenden Hohschule haben, können Erasmus-Mobilitätszuschüsse in Anspruch nehmen. Neben Deutschen und Staatsangehörigen eines am Programm teilnehmenden Landes können auch Staatsangehörige von Drittstaaten am Erasmus-Programm teilnehmen, die ein (vollständiges) Studium in Deutschland absolvieren, welches zu einem anerkannten Abschluss führt.

Studierende können bei SMS ab dem 2. Studienjahr und bei SMP bereits im ersten Studienjahr gefördert werden. Eine Teilnahme/Förderung ist bis einschließlich der Promotion möglich.


Dauer und wiederholte Förderung

Mit Erasmus+ können Studierende während jeder Studienphase Aufenthalte in den Programmländern im europäischen Ausland absolvieren:

  • Je bis zu zwölf Monate im Bachelor, Master, Doktorat
  • Studienaufenthalte im europäischen Ausland von je 3–12 Monaten Länge (auch mehrfach)
  • Praktika im europäischen Ausland von je 2–12 Monaten Länge (auch mehrfach)
  • Praktika innerhalb eines Jahres nach Abschluss einer Studienphase (Graduiertenpraktika), falls die Bewerbung innerhalb des letzten Jahres der Studienphase erfolgt ist.

Wichtig:
Zu beachten sind die Semesterdaten der Partnereinrichtungen. Semesterbeginn ist in der Regel Anfang/Mitte September bzw. Januar/Februar.


Akademische Anerkennung

Der Inhalt des Auslandsaufenthaltes muss über das Learning Agreement im Voraus mit der jeweiligen Fachgruppe abgestimmt werden.

Nach Beendigung des Auslandsaufenthaltes wird beim Prüfungsausschuss ein Antrag auf Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen eingereicht.


Finanzielles

Studiengebühren:
Erasmus-Studierende sind von der Entrichtung von Studiengebühren an der Gasthochschule befreit, sie können jedoch dazu aufgefordert werden, die herkömmlichen Gebühren an der Heimathochschule während des Auslandsaufenthaltes weiterzuzahlen. Versicherungsprämien, studentische Sozialbeiträge sowie Kosten für den Gebrauch von Materialien gelten nicht als Studiengebühren.

BAföG/Erasmus:
Studierende, die in Deutschland BAföG erhalten, haben generell Anspruch auf Förderung im Ausland, wenn die im Ausland erbrachten Studienleistungen förderfähig und ein Teil der im Ausland erbrachten Studienleistungen auf das Studium in Deutschland angerechnet werden können. Zu beachten ist die Anrechnungsregelung des § 21 Abs. 3 Nr. 2 BAföG, welche unterschiedslos für alle begabungs- und leistungsabhängigen Stipendien gilt. Stipendien, die einen Monatsdurchschnitt von 300 € übersteigen, sind als Einkommen zu berücksichtigen und auf den jeweiligen Bedarf anzurechnen.

Kontakt:
Bafög-Beratungsbüro in Karlsruhe

Förderbetrag:
Detaillierte Informationen (Förderkriterien, Förderhöhe u. v. m.) bezüglich Erasmus+ finden sich auf der Website von KOOR/BEST.


Bewerbungsmodalitäten

InteressentInnen melden sich im . Dort werden Sie beraten und erhalten weitere Informationen.

Ablauf der Bewerbung:

  • Bei Interesse an einem Erasmus-Auslandsaufenthalt wenden Sie sich (mindestens ein halbes Jahr vorher) an das International Office der HfG Karlsruhe oder nehmen Sie einen der ausgeschriebenen Beratungstermine war. Bitte wenden Sie sich nicht direkt an die gewünschte Partnereinrichtung.
  • Sie senden die erforderlichen Unterlagen fristgerecht an die jeweilige Hochschule
  • Die Entscheidung über die Vergabe der Plätze liegt bei den jeweiligen Partnerhochschule

Learning Agreement:
Studierende, die eine Platzzusage erhalten haben, müssen ein Learning Agreement in Absprache mit der Fachgruppe erstellen. Das Prüfungsamt bzw. der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses muss die formale Anerkennung der Studienleistungen nach dem Aufenthalt bestätigen.

Die weitere Stipendienabwicklung erfolgt durch .


Auslandspraktikum

Auch ein Praktikum kann vom Erasmus-Programm gefördert werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt werden.

Voraussetzungen:
Beim Praktikum muss es sich um ein Vollzeitpraktikum (d. h. 30–40 Stunden/Woche) handeln, das in einem Zeitraum von mindestens zwei bis maximal zwölf Monaten absolviert wird. Weiterhin muss zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits eine Zusage der Praktikumsstelle vorliegen.

Weitere Informationen:
Studierende, die an einem Auslandspraktikum (SMP) interessiert sind, informieren sich bitte auf der Seite der Erasmus-Koordinationsstelle KOOR/BEST.