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© Alamode Film

In einem neuen Format stellt die HfG Karlsruhe erfolgreiche AbsolventInnen vor. Die Reihe startet am 25. Juni um 19 Uhr mit Kerstin Polte und ihrem neuen Film „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“.

Kerstin Polte ist Regisseurin, Drehbuchautorin und kreativer Kopf der Firma „ Serienwerkes“. Gerade wurde ihre Firma von der Bundesregierung als Kultur- und Kreativpilot Deutschlands ausgezeichnet. Ihre Film-Ausbildung absolvierte sie an der HfG Karlsruhe und machte schließlich ihren Master in Filmregie/Drehbuch an der Zürcher Hochschule der Künste (Förderpreis des Rektors). Sie war Stipendiatin der Drehbuchwerkstatt München und des europäischen Regieförderprogramms Ekran.

Ihr Abschlussfilm „510 Meter über dem Meer“ lief auf 150 internationalen Filmfestivals. „Letzte Runde“ feierte seine Premiere auf dem internationalen Filmfestival Locarno. 2016 kam ihr preisgekrönter Dokumentarfilm „Kein Zickenfox“, ein Film über das größte Frauenblasorchester der Welt, in deutschsprachige Kinos.

Aktuell geht ihr Porträt über die queer-feministische Rapperin „sookee - von Seepferdchen & Schränken“, das sie im Rahmen der Reihe „arte square / carte blanche" realisierte, auf Festivaltour. Zudem erhielt sie gerade Treatmentförderung für ihren neuen Kinofilm „Blindgänger“ und gewann die VDD/ProSieben Sat.1 Exposéförderung mit ihrer Serienidee „Der Vermittler“.

Ihr erster abendfüllender Kinospielfilm „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“, ein poetisch-humorvolles Frauen-Roadmovie u.a. mit Corinna Harfouch, Meret Becker und Sabine Timoteo, ist eine deutsch-schweizer Koproduktion in Zusammenarbeit mit arte/SR und dem SRF/Teleclub und läuft derzeit in den Kinos.

„Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ ist ein charmanter Mix aus "Little Miss Sunshine" mit einem Hauch "Amélie". Die fantasievolle Komödie verzaubert mit ungewöhnlichen Bildern und dem wunderbaren Ensemble um Corinna Harfouch und Meret Becker sowie mit der Musik von Hannes Shaban Gwisdek, Meret Becker & Käptn Peng.

Charlotte (Corinna Harfouch) steckt in einer schwierigen Phase: Nach 37 Jahren, 5 Monaten und 21 Tagen besteht ihre Ehe mit Paul (Karl Kranzkowski) nur noch aus Routine und Missverständnissen. Dabei hätte sie ihm viel zu erzählen; zum Beispiel, dass sie in letzter Zeit mehr vergisst als sie erlebt. Doch Charlotte hat beschlossen, ihr Leben noch einmal in vollen Zügen zu genießen. Und so lässt sie ihren Mann einfach an einer Autobahnraststätte zurück, um gemeinsam mit ihrer aufgeweckten Enkelin Jo ans Meer zu fahren. Mithilfe der Truckerin Marion (Sabine Timoteo) reisen Paul und Jos chaotische Mutter Alex (Meret Becker) den beiden hinterher. Auf einer einsamen Insel angekommen, treffen sie sich in der äußerst ungewöhnlichen „Pension Hörster". Allmählich findet die Familie dort wieder zueinander, und auch Charlotte und Paul versuchen, ihre Liebe neu zu erfinden.

Der Film ist bei freiem Eintritt und einer Diskussion mit der Regisseurin am Montag, den 25. Juni um 19 Uhr im Großen Studio der HfG Karlsruhe zu sehen.

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