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Foto: Michelle Mantel

Die Forschungsgruppe KIM “Künstliche Intelligenz und Medienphilosophie” an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe möchte zum 01.05.2019 eine/n Forschungsassistent/in sowie eine/n Projektkoordinator/in (bevorzugt in Deutschland lebend) als Teil eines neuen Forschungsnetzwerkes einstellen, welches das KIT Karlsruhe, die Universität Potsdam und die Leuphana Universität Lüneburg umfasst. Die ausgeschriebenen Stellen sind in Teilzeit (50%) mit einem befristeten nicht verlängerbarem zwölf-monatigen Vertrag zu besetzen.

Die vakanten Positionen werden mittels einer Förderzusage ermöglicht, welche KIM für das Projekt „How Do Intelligent Machines See the World? Breaking the Black Box and Designing New Tools for a Transparent AI” von der Volkswagen Stiftung erhalten hat.

Das Projekt untersucht, wie die Gesellschaft Künstliche Intelligenz (KI) wahrnimmt und missversteht und welche kulturellen Interfaces notwendig sind, um einen Dialog zwischen der Gesellschaft und undurchsichtigen statistischen Apparaten herzustellen, die nicht frei von Fehlern und Verzerrungen sind.

Und zur Projektbeschreibung:
http://kim.hfg-karlsruhe.de/vw-stiftung-ai-society-of-the-future/

Forschungsassistent/in

Die Forschungsassistent/in forscht zu aktuellen KI—Themen in den Bereichen Kunst, Design und Theorie und koordiniert das Recherchenetzwerk. Eine weitere Aufgabe ist es, in Kooperation mit den Partnern, ein Design neuer visueller Interfaces und pädagogischer Werkzeuge zu erforschen und entwickeln.

Projektkoordinator/in

Die/der Projektkoordinator/in ist für alle Aktivitäten zuständig, die in Kooperation mit den Partnern stattfinden, zum Beispiel Workshops, die abschließende Konferenz oder Publikationen. Die/der Projektkoordinator/in ist zudem für die Budgetkalkulierung verantwortlich und hilft, den Folgeantrag der Ausschreibung „AI and the Society of the Future“ der Volkswagen Stiftung vorzubereiten. Erfahrung im Umgang mit Anträgen mittelgroßer Forschungsstipendien ist willkommen.

Die Vergütung für beide Positionen richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Qualifikationen

Nachwuchswissenschaftler/innen aus den Geisteswissenschaften mit Kenntnissen zu Künstlicher Intelligenz, die Deutsch sowie Englisch fließend sprechen, sind eingeladen, sich zu bewerben. Ein fundiertes Forschungs- oder PhD-Projekt in den Disziplinen Medientheorie, Philosophie, Semiotik, Visual Studies oder angrenzenden Disziplinen ist wünschenswert. Grundkenntnisse im Programmieren und in der Handhabung von online Veröffentlichungsplattformen wie WordPress ist Voraussetzung.

Die Bewerbung kann auf deutsch oder englisch verfasst werden. Die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe verfolgt eine gleichstellungsfördernde Personalpolitik; sie strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und bittet entsprechend qualifizierte Frauen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung muss enthalten:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf inklusive Publikationsliste
  • Zeugnis des Masterabschlusses

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen bis zum 07.04.2019 an Herrn Prof. Matteo Pasquinelli unter mpasquinelli[at]hfg-karlsruhe.de

Hinweis: Bewerbungskosten (inkl. Fahrt- und Reisekosten) können nicht übernommen werden.

Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung der Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Die Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten bei der betroffenen Person nach Art. 13 EU-DSGVO können unserer Homepage, Bereich „Offene Stellen“, entnommen werden.

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