Die Studierenden der Fachrichtungen Kommunikationsdesign und Produktdesign haben sich das ausgewählte AVG-Fahrzeug bereits angeschaut, in das die neue Technologie eingebaut werden soll. Von den Projektleitern gab es Informationen rund um das Vorhaben. Die gesamte Stadtbahn mit einer Länge von rund 37 Metern soll mithilfe von Klebefolie eine neue Hülle bekommen. „Wir wünschen uns eine Bahn, die optisch unserem ambitionierten Projektziel angepasst wird“, sagt Yves Sterbak, Projektleiter bei Thales Deutschland. „Ich bin gespannt, wie die dominierenden Themen Digitalisierung des Fahrercockpits, sichere Lokalisierung und intelligente Hinderniserkennung von den Studierenden in das Design eingearbeitet werden.“

„Mit der Hochschule für Gestaltung haben wir einen tollen Partner gefunden, der noch dazu wie die AVG in Karlsruhe verankert ist. Die Designer von morgen gestalten die Bahn von morgen – das passt doch wunderbar“, freut sich AVG-Geschäftsführer Ascan Egerer über die Kooperation. Für die Studierenden ist es eine tolle Chance, in einer realen Aufgabenstellung erste Erfahrungen mit der Industrie zu sammeln. „Wir freuen uns außerordentlich, dass Studierende des Produkt- und Kommunikationsdesign mit der Gestaltung einer Mobilitätsvision beauftragt werden“, betont Katharina Wahl, künstlerische Assistentin an der HfG. Ab heute haben die Wettbewerbsteilnehmer rund zwei Wochen Zeit für die Ausarbeitung ihrer Vorschläge. Eine zehnköpfige Jury – zusammengesetzt aus Experten von Thales, AVG und der HfG – entscheidet dann, welches Design am besten zu der Bahn passt. Dem Sieger winkt ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro. Der zweitplatzierte Entwurf wird mit 500 Euro bedacht. Das ausgewählte Design wird dann mithilfe von Folienbeklebung auf die Bahn aufgebracht und in diesem neuen Kleid wird die hochautomatisierte Stadtbahn Ende des Jahres die Hauptrolle in einem Produktvideo spielen. Das Design der Studierenden wird damit weltweit zu sehen sein.

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