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Neue Bilder für die Neue Welt

Klinke: Amerikanische Historienmalerei, ISBN 978-3-942819-00-8 Harald Klinke

Amerikanische Historienmalerei

Neue Bilder für die Neue Welt

Klappentext des Buches
Als Thomas Jefferson 1776 die amerika­nische Unabhängigkeits­erklärung ent­warf, legte er damit den Grund­stein für die politische Souveränität der späteren USA. Kulturell musste sie sich jedoch noch jahrzehnte­lang gegen die Dominanz Europas behaupten, bevor eine eigen­ständige amerikanische Kunst entstehen konnte.
Harald Klinke zeigt, wie unter der Führung der Maler John Trumbull und Samuel Morse, dem späteren Erfinder des Telegrafen, eine Generation von Künstlern versuchte, die europäische Kunst­theorie sowie die mit ihr verbundene Historien­malerei in den USA zu etablieren. Das Scheitern dieses Projekts leitete einen Umdenk­prozess ein, der zu einer zunehmenden Los­lösung von Europa führte, der die amerika­nische Identität betonte und die Basis für die amerika­nische Moderne legte.
Lange vor der Französischen Revolution wurde in den USA erstmalig die Frage nach der Rolle der Kunst in einer demokratischen, pluralistischen und mittel­stands­ge­tragenen Republik gestellt. Die hier ab­les­bare Ideen­ge­schichte ver­deutlicht, wie ein gesell­schaft­licher Um­bruch auch einen grund­legenden Wandel des Blicks und des Bildes zur Folge hat.

Graphentis Verlag e. K., ISBN 978-3-942819-00-8, Hardcover, 356 Seiten, 47 Abbildungen


Genese und Funktion der
amerikanischen Historienmalerei
zwischen Unabhängigkeit und Bürgerkrieg

Die Dissertation wurde im Juni 2007 abgeschlossen . Die Ergebnisse sind hier publiziert.

Abstract

Gesellschaftliche Veränderungen kündigen sich häufig im Angriff auf Bilder an. Bildkonflikte sind Ersatzkonflikte tieferer sozialer Spannungen. So wurden nach der Entfernung britischer Herrschaftssymbole durch die Unabhängigkeitsbewegung auch die folgenden gesellschaftlichen Veränderungen an bildlichen Repräsentationen ausgefochten... [mehr...pdf"]

Gefördert durch das Forschungsstipendium des John F.-Instituts der FU-Berlin und The United States Capitol Historical Society


  • pdf" Abstract meines Vortrags "The destiny of the British Hero in America", gehalten auf der " Heroism, Nationalism, & Human Rights Conference", University of Connecticut, am 25.02.06
  • pdf" Abstract meines Vortrags "To and Fro the Atlantic - British Influx to America (and Back)", gehalten auf der "18th century directions" Konferenz, University of Birmingham, am 10.06.06
  • pdf" Abstract meines Vortrags "The Notion of Mimesis in American Art", gehalten auf der der Konferenz Narratives about American Art, John F. Kennedy Institute & American Academy, am 25.05.2007

  • Poster für den XXIX. Deutschen Kunsthistorikertag, Universität Regensburg, 2007

  • Staatenbund-Artikel: Die derzeit verhandelte EU-Verfassung soll die Integration der europäischen Nationalstaaten regeln. So wie heute, war auch die Verfassung der USA einst umstritten und wurde erst nach jahrelangen Verhandlungen verabschiedet.

  • Erwähnung im art-magazin 3/2007

  • Jahresbericht der Staatlichen Hochschule für Gestaltung 2007/8 (pdf)

    Veranstaltungen:

  • 15.11.05 9:30, Vortrag: Einführung in die Geschichte der amerikanischen Malerei, Bildungswerk Ettlingen
  • 5.12.05 19:30, Vortrag: Thomas Jefferson in Karlsruhe, Museumsgesellschaft Ettlingen
  • Wintersemester 05/06, Seminar: Geschichte der Historienmalerei, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • 24/25.02.06, Vortrag: “The Destiny of the British Hero in America” auf der “Heroism, Nationalism, & Human Rights Conference", University of Connecticut
  • 10.06.06, Vortrag: 'Eighteenth-Century Directions' conference, University of Birmingham
  • 25.04.07, Vortrag: Narratives about American Art, John-F.-Kennedy-Institut, Berlin


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