Studentenwohnheim "Haus Unger"

Das Studentenwohnheim "Haus Unger" liegt in der Derfflingerstr. 21 in der Nähe des U-Bahnhofes Nollendorfplatz. Es gehört zum Studentenwerk Berlin und beherbergt ca. 120 Bewohner. Es gliedert sich in das Vorderhaus und den Seitenflügen, in denen WGs untergebracht sind, sowie dem Hinterhaus, das den größten Teil aus macht, in dem sich auf den Fluren Einzelzimmer mit Waschbecken und gemeinschaftlichen Küchen und Badezimmern befinden.

Für die WG-Zimmer bewirbt man sich bei den jeweiligen WGs, für die Einzelzimmer über das Studentenwohnheim.

Es besteht eine Studentische Selbstverwaltung (SV), gebildet aus gewählten Bewohnern, die einen großen Gemeinschaftsraum mit Bar, Waschmaschinen und in Zukunft einen Fitnessraum unterhält.

Weite Teile des Hauses stehen unter Denkmalschutz, denn es wurde im Jahre 1905 von dem jüdischen Arzt Professor Ernst Unger gebaut, der dort die erste erfolgreiche Nierentransplantation im Menschen durchführte und 1935 von den Nationalsozialisten enteignet wurde (kurze Zeit später starb er bei einem mysteriösen Autounfall). Nach dem das Gebäude nach dem Krieg zum städtischen Krankenhaus Moabit gehörte, wurde es nach dem Umbau 1990 als Studentenwohnheim genutzt.

Das Studentenwohnheim "Haus Unger" gehört durch seine Lage, die Ruhe des Hinterhofes, seine Architektur und die hohen Räume zu den schönsten Berlins. Weitere Informationen bekommt man über das Studentenwerk.

Eine der Küchen im Hinterhaus
Der Gemeinschaftsraum

Links zu Unger (* 2. April 1875 Berlin, + 13. September 1938 Berlin):

  • Geschichte der psychiatrischen Abteilung
  • Rettung durch Transplantation (Spiegel)
  • Schweine als Lebensretter

    Der österreichische Bauernsohn und gelernte Schneider Georg Derfflinger wird berühmt als preußischer Haudegen, so in der Schlacht bei Warschau Juli 1656.
    Georg Derfflinger
    Georg Freiherr von Derfflinger
    25. 6. 1675. Der brandenburgische Generalfeldmarschall Georg Derfflinger, schlägt die Schweden bis Fehrbellin zurück (28. 6. 1675).
    Verträumt und verspielt wirkt Schloß Gusow mit seinen Rapunzeltürmen an den Ecken. Hier starb 1695 der alte Feldmarschall Georg von Derfflinger.

    Letzter Update: Aug. 2000
    Aus nostalgischen Gründen sind diese veralteten Informationen noch online.


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