Installationen:
dropshadow
left 2dimensions behind
GinTonic Art Room
Mediales Handauflegen
immersive fields The Black Forest Room
Video:
flüssig
VBoesutyesll
icon world Tako-ryu-Bushido Galerie Bushido Gala 2003
Multimedia: lsm
11 Euro
Theater/Inszenierung: Facing Goya ZRWHDZ
gorin-no-sho
CD-ROM:
locomotion Katalog H54 "point of view"
performance:
eintagsfliege nomadic
sound: go´rgoonzolas from brazil
gorin-no-sho
Fotografie:
shots from london
shots from milano
Web:
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citymac2000
citymac2002
de-penz
schwaben-kultur
Katholisches Dekanat Kalibrieren.de
Licht:
kamuna2001
Wettlauf der Zeiten
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Eintagsfliege
* 00.01 Uhr am 15.5.2002
+ 11.59 Uhr am 15.5.2002
"Es regnet",
wisperte eine junge Stimme.
"Es regnet schon mein Leben lang", wisperte eine alte Stimme.
Das Häslein aber saß hinter dem großen Pestwurzblatt
am Bach und spitzte die Ohren, damit ihm kein Wort von dem entging, was
die junge und die alte Eintagsfliege miteinander sprachen.
Regentropfen können wie eifrige Spechte klopfen,
sie können wie tolle Trommler trommeln,
sie können plaudern wie Zitterpappeln,
sie können wie wandernde Schafherden trappeln,
sie können, wenn sie zu Tausenden springen,
wie ganze Völkerscharen singen.
Alles, was Regentropfen können, das taten sie. Die Eintagsfliegen
aber hatten Stimmen, wie ein Hauch so dünn, wie ein Haar so fein.
Und das Häslein musste gewaltig die Ohren spitzen.
"Wann hört es auf zu regnen?", fragte die junge Stimme.
"Kind", entgegnete die alte Stimme, "es regnet. Das ist
das Leben."
"So muss ich immer unter diesem Blatte sitzen?", fragte die
junge Eintagsfliege. Und in der Stimme, so klein sie war, so fein wie
ein Haar, lag alle Traurigkeit der Welt.
"Andern ist es nicht anders ergangen", beschwichtigte die alte
Eintagsfliege. "Auch ich war einmal ein blutjunges Ding, so wie du
jetzt. Fast vierundzwanzig Stunden ist's her, ach, eine lange Zeit. Damals
wollte auch ich hoch hinaus. Bis ich allmählich begriff, dass dies
das Leben ist: Unter einem Blatt sitzen, während der Regen niedergeht."
"Ich möchte leben! Ich möchte schweben!", rief die
junge Eintagsfliege. "Zu fliegen, genau das war auch mein Traum,
damals, als ich noch so jung war wie du. Heute lächle ich darüber."
"Aber was tragen wir auf dem Rücken?", klagte die junge
Eintagsfliege. "Sind es nicht Flügel? Flügel, um zu fliegen?
Wozu sind uns Flügel gegeben, wenn wir uns niemals in die Lüfte
heben dürfen? Wozu? Wozu?"
Die Stimme ging in Schluchzen über.
"Fragen! Fragen!", rief die alte Eintagsfliege. "In deinem
Alter steckte auch ich voller Fragen. Damals hatte ich das Glück,
einer uralten, weisen Eintagsfliege zu begegnen. Sie hatte schon den vorgestrigen
Tag erlebt. Ein langes, reiches Leben lag hinter ihr. Da, wo du jetzt
sitzt, hatte sie es verbracht. Die Flügel, so sagte sie mir, sind
uns zum Troste verliehen. Damit wir den Glauben nicht verlieren. Den Glauben
an den Traum. Diese Hochbetagte erzählte mir ein Märchen, ehe
sie verschied. Und nun, da meine eigenen Minuten um sind, will ich dieses
Märchen an dich weitergeben. Hör zu! Es war einmal eine Zeit,
da kam der große Friede über das Bachtal. Das Wasser hörte
auf, vom Himmel zu fallen..."
"Wann war das?", rief die junge Eintagsfliege begierig. "Wann
wird das wieder sein?"
"Es ist ein Märchen, Kind! Begreifst du denn nicht? Bei einem
Märchen fragt man nicht nach dem Wann. Und nun unterbrich mich nicht
mehr. Meine Sekunden sind gezählt und ich möchte nicht sterben,
ohne dieses Märchen weitergegeben zu haben - Das Wasser hörte
auf, vom Himmel zu fallen und die Winde hörten auf zu toben. Der
schwarzgraue Himmel öffnete sich und ein neuer Himmel erschien, hoch
und blau. Über diesen blauen Himmel aber wanderte ein herrliches
goldenes Wesen, das warme Strahlen auf die Erde herniederschickte. Und
siehe, nun stiegen Eintagsfliegen aus tausend Verstecken zu beiden Seiten
des Baches. Sie hoben sich allüberall in die laue, stille Luft. Zu
Tausenden tanzten sie über dem Tal. Und des Jubels war kein Ende.
- Dies war das Märchen. Bewahre es gut in deinem Herzen und gib es
denen weiter, die nach dir kommen werden. Meine letzte Sekunde ist angebrochen.
Lebe wohl."
Das Häslein schloss die Augen. Wie seltsam, dachte es, ist ein Eintagsfliegenleben.
Aber wer weiß, dachte es dann, vielleicht gibt es auch jemand, der
mich Häslein betrachtet und sich denkt: Wie seltsam ist so ein Hasenleben...
Als das Häslein die Augen wieder öffnete, erschrak es fast.
So hell war es plötzlich ringsum. Hell und still. Der Regen hatte
aufgehört zu fallen. Die Wolken verzogen sich, die goldene Sonne
erschien. Hinter dem Pestwurzblatt flog eine Eintagsfliege empor. Sie
schwang sich bis zu den Baumwipfeln hinauf, schwebte nieder und hob sich
von neuem. Hier stieg eine Eintagsfliege empor, dort eine andere, bald
tanzten sie zu Tausenden über dem Tal. Das Häslein aber hoppelte
weiter. Wie unendlich reich ist die Welt, wenn man versteht, die Ohren
zu spitzen!
@ by Josef Guggenmos

Ich
werde versuchen der Eintagsfliege in Ihrem kurzen Leben am 15.5.2002 auf
Schritt und Tritt zu folgen,
wenn möglich mehrere male am Tag die Beobachtungen und Eindrücke
hier auf dieser Seite zu hinterlegen.
Schaut also öfters rein, verfolgt dieses DigitalNomaden/Cyberpunk
Experiment und schreibt mir
5.39
Uhr
alles nichts geplant und doch so viel geschehen. sicher wurde die eintagsfliege
geboren ,...ich bin mir ziemlich sicher. ich habe keinen einfluss darauf.
warum auch? warum sollte ich einen haben wollen. dinge die passieren.
dachte ich werde damit klar kommen; doch sie stressen mich noch zu sehr,
schmerzen so sehr das ich bange um die realität der wahrnehmung.
der hase steht nur da mit offenen augen und sieht, er beobachtet. vielleicht
wäre es bessere gewesen sich in dem bau zu verkriechen, sich dem
direkten einfluss nicht auszusetzen? die
bilder der ersten stunden
10.56
Uhr
die strahlen der sonne waren es nicht die mich geweckt haben, denn diese
habe ich schon erblickt als ich mich schlafen gelegt habe. zu viele gedanken
schwirren im raum umher von gestern abend. ich werde so schnell wie möglich
die wohnung verlassen und losziehen. Ich habe meine rucksack mit folgendne
sachen gepackt:
powerbook
netzteil
opti maus
mini kopfhörer
dv cam
2 akkus
dv firewire
1 digi cam
usb kabel
gedanken buch
erich fromm "die kunst des liebens"
stift
cd toaster
1 rewriteable
fire wire für toaster
ec/kredit karte
mobil phone
1 apfel
kleine wassserflasche
sonnenbrille
gut.
ich gehe jetz offline und los.
11.50
Uhr
ich gehe also aus dem haus in richtung karlsrtrasse-nach ca 500m kommt
mir margit rosen (ZKM) auf dem fahrrad entgegen-telefonierend. sie grüsst
mich von christian schoen (lothringer13/münchen) den sie wohl offensichtlich
gerade am fon hat. sie radelt weiter. schicksal oder zufall? was glaubt
ihr? mischformen kann es meiner meinung nach nicht geben. entweder oder
und ich habe mich für das schicksal entschieden. die gesamte karlstrasse
entlang läuft eine ältere dame genau so schnell wie ich-nur
auf der anderen strassenseite. genausoschnell.
bin
direkt in richtung europaplatz und habe bei staturn ein dv tape gekauft.
wusste garnicht das es hinter der postgalerie einen markt gibt... einen
cappucino in der postgalerie. wow ich dachte immer zkm filmpalast preise
wären frech aber 2.60€ ist schon eher als frech. in der letzen
halben stunde ist mir hier niemand aufgefallen,der mit einem lächeln
auf dem gesicht hier einkaufen geht. ich sollte dringend weiter gehen.
12.25
vor Karstad sitzt ein russischer musiker und spielt seiner lieder. er
hat eine plastik schale vor sich stehen. min 20 menschen drehen ihm den
rücken zu während sie auf die strassenbahn warten.
12.29
500m weiter sitzt ein obdachloser. er macht keine musik. dafür hat
er einen großen aschenbecher aus keramik vor sich stehen an dessen
rand eine dicke musiker figur mit kontrabass angebracht ist. ist das jetzt
auch ein strassenmusikant?

12.33
hab mich an die pyramide in de schatten gesetzt. habe den eindruck das
man erst mit 60
glücklich ist. zumindest sind die rentner gruppen vor mir die
einzigen die lachen und spass haben. ich erschrecke. direkt vor meinem
gesicht läuft eine frau vorbei die das selbe goldene hemnd hat, das
ich vor 3 jahren an der schweizer grenze richtung basel gekauft habe.
hätte sie besser nicht angezogen. sieht einfach scheisse aus mit
einem weissen t-shirt darunter und weissen ausgelatschten turnschuhen....*würg*
13.50
nadchdem ich mich in der touristen info erkundigt habe wo es internet
cafes gibt in karlsruhe bin ich an den kronenplatz um endlich zu versuchen
den ersten uplaod zu tätigen. ich sitze hier nun seit knapp 20 min
und schneide das movie, tippe, beobachte. es ist ziemlich gut besucht
hier. man muss sogar warten bis man dran kommt. ein sportlich gekleideter
typ kommt rein...eine ältere dame mit roten haare und ein kleines
blondes mädchen. sie ist ungefähr 5. der typ beginnt die fenster
innen zu putzen. oma hilft und räumt den kram auf dem heizkörper
weg damit er nicht nass wird. das mädchen steht mit grossen blauen
augen neben mir bietet mir schokolade an. sie starrt fasziniert auf das
tft. sie erzählt mir das sie lisa marie heisst. oma kommt sofort
und möchte sie wegzerren, dabei unterhalte ich mich doch gerade mit
ihr. nix gibts frechheit. doofe göre was fällt der ein! einfach
fremnde menschen anquatsch. schnell abtrainieren. nacher macht die das
noch wenn sie älter wird. einfach so mit einem lächeln im gesicht
auf menschen zu zu gehen. oma möchte gegenüber gehen um lotto
zu spielen und schnappt lisa. ist ja auch einfacher als ihr erklären
zu müssen warum sie jetzt nicht mit dem mann da reden darf. kurz
darauf kommen sie zurück. der typ putz immernoch das fenster. lotto
spielen war nicht. war nämlich zu. shit. die kleine steht schon wieder
neben mir und redet mit mir. sie möchte mir zeigen das sie ihren
namen schreiben kann. macht sie dann auch. oma ist schon total entnervt.
so jetzt reichts. lisa bekommt jetzt ein eis und soll sich vor den laden
setzen. macht sie auch. aber nur für ungefähr 20 sekunden. dann
steht sie wieder neben mir und erzählt mir das ihre schwester sabrina
heisst und das sie auch diesen namen schreiben kann. blödsinn! stimmt
doch garnicht. kannst du doch garnicht. oma weis es besser und zerrt sie
wieder weg. lisa wird mir gegenüber auf einen barhocker verbannt.
heftig böser ärger wird ihr angedroht wenn sie jetzt nicht sitzen
bleibt. gut. kein problem. macht nichts. bleibt sie halt sitzen. stochert
in ihrem eisbecher rum und ist einfach nicht klein zu kriegen. den von
sich unterhalten mit mir war nicht die rede. also fragt sie munter weiter
und möchte wissen wie ich heisse. oma gibt entnervt auf. geht raus.
setzt sich vor den laden. 30 sekunden später gibt sie sich unheimlich
wichtig und ruft nach lisa. endlich geschafft. kommunikation getötet.
oma ist zufrieden. der fensterputzer ist auch gleich fertig.
14.40
im internet cafe am kronenplatz sind also keine ftp clients installiert.
mein powerbook kann ich selber nicht ins netz hängen. somit ist der
erste upload versuch gestorben.
ich denke ich mach mich auf zur nächsten möglichkeit.
14.52
ich komme am wok vorbei. genehmige mir eine frühlingsrolle.
als ich voller schwung aus dem laden in richtug marktplatz raus komme,
renne ich fast auf ein frau. sie steht da einfach so. einen langen grauen
mantel hat sie an. bewegt sich nicht. es kommt mir vor als hätte
es 35 grad und sie hat einen mantel an. vor ihrer brust hält sie
einen in papier eingewickelten strauss rosen. blaues papier. kleine rosen.
ihre gesichtszüge sind total entgleist. sie scheint die hülle
ihres menschlichen daseins auf diesem planeten verlassen zu haben und
sich in irgendeinem paralell universum aufzuhalten. ich entnehme ihren
gesichtszügen das es dort wohl drunter und drüber geht....
15.18
komme ich das internetcafe in der bismarck strasse. auch hier: keine ftp
clients. nun... soviel also zum thema cyberpunk. vergesst das mal wieder
ganz schnell. es gibt genau 2 internetcafes. beide sind nur als email
terminals gedacht. das stellen sich die betreiber von internetcafes also
unter internet vor. öffentliche bibliotheken kann ich vergessen.
dort gibts schon gleich garkeine ftp clients.
entnervt gebe ich die cyberpunk komponete auf und werde mich für
den rest des tages auf die digitalnomaden komponete konzentrieren. also
zurück in gewohnte strukturen in der ich meinen cyberpunkt high tech
schnickschack auch verwenden kann ....in die hfg.
15.33
mittlerweile habe ich 3 komplett leerstehende häuser entdeckt. was
sind das denn eigentlich für menschen die immobilien besitzen und
sie nicht vermieten???? sadisten. oder haben die zu viel geld. bei dem
wohnungsmarkt in karlsruhe. *kopfschütteln*
15.41
auf dem weg zur hfg treffe ich auf einen man der am boden vor einen alu
koffer kniet. als ich auf seiner höhe bin steht er auf. lächelt.
grüßt mich. es ist ein schornsteinfeger. vielleicht bringen
die ja wirklich glück. na ja zumindest hat er den eindruck gemacht
glücklich zu sein. schön. endlich jemand der glücklich
zu sein schein und auch noch spass an seinem job. das lässt hoffen.

17.01
komme im schloss gottesau an um die computermusik vorlesung zu besuchen.
bin zu spät. eine ganze halbe stunde. sowas dummes aber auch. auch
gut. denn eigentlich stelle ich nach 10min fest das ich doch super müde
bin. nach 20 min muss ich massiv mit heftigsten schlafanfällen kämpfen.
dann wieder lachanfälle dazwischen weil dieser prof einfach zum totlachen
ist. im höhrsaal sehe ich jedoch nur gelangweilte gesichter die das
alles überhaupt nicht zum lachen finden oder besser noch sie lachen
aber ich habe den eindruck sich lachen nicht wegen dem was dr.fischer
sagt sondern über ihn. arme irre. dabei haben sie ihn nur nicht verstanden.
tja. so ist das eben wenn man naturwissenschaften studiert und da steht
auf einmal ein prof der doch tatsächlich die frechheit besitzt philosophisch
zu werden. unglaublich.
im moment denke ich ich sollte nach hause gehen und eine runde schlafen.
um 11 uhr bin ich verabredet und muss mich bei marlene zu hause einfinden.
matthias hat vorher angerufen und mich zum abendessen eingeladen. mh....
woher soll ich denn die zeit nehmen? mein kopf fühlt sich im moment
so an als könnte ich nichts mehr aufnehmen. unglaublich. gut der
gestrige abend war natürlich heftig aber trotzdem habe ich es geschaft
den schwamm zu füllen. einfach so.
18.20
gehe zu fuss mit jan erik nach hause. unterwegs treffe ich sven und kathrin
auf einem tandem. sie sind unterwegs in die stadt um im schlossgarten
abzuhängen. warum treffe ich ihn frage ich mich? ja, natürlich.
weil ich noch klären musste das ich morgen abend nicht zur bandprobe
kommen kann. ein gutes gefühl zu wissen das es zufälle nicht
gibt.
18.35
domink liegt tot im bett. ich wecke ihn. ich darf an einer wiedergeburt
teilhaben.
ich pack mich in die küche mit dem kaffeebecher höre dominik
zu wie er strawberry fields in einer unter duschen interpretation zum
besten gibt. wunderschön. ich möchte nicht wissen was er gerade
bei diesem abgefahrenen gitarren solo unter der dusche macht. *g*
anyway. das mit dem schlafen kann ich wohl ziemlich vergessen. ich denke
ich gehe eine kleinigkeit essen mit dominik. danach direkt in die südstadt.
matthias wollte mir noch was ganz tolles südstadt eigenes zeigen.
wenigstens gibt es hier strom
und netz.
das vereinfacht die sache doch ungemein.
19.08
domink möchte eine lesung um 8 besuchen. trozdem wollen wir was essen.
längere aktionen fallen flach. also ab zum imbiss auf dem gottesauer
platz. pommes ist auch was für vegetarier, wenn sie nicht darüber
nachdenken das es evtl. tierisches fett sein könnte in dem die pommes
vor sich hinbruzzeln. unterwegs kommen wir an einem pizza express vorbei.
wir gehen rein und fragen nach wie lange sie für salat brauche. 2-3
minuten. gut. wir warten. nach 10 min geht dominik in den penny über
die strasse um brot zu kaufen. er kommt zurück mit einer packung
brot, einer flasche ace saft, einer packung kaugummi, und einer dose röstzwiebeln!!!
raus um die ecke in park. essen. die röstzwiebeln sind voll geil
im salat. shit. es ist
19.48
los auf die bahn. am marktplatz klinke ich mich aus um in die südstadt
weiterzuziehen. bin gespannt was dominik nacher erzählt.
20.18
auf dem marktplazt treffe ich den bruder von kaa's ex mitbewohner. wie
gewohnt labertascht er los. unterhalten mich kurz mit ihm. small talk,
mehr nicht. gehe weiter. überquere den platz vor dem staatstheater.
was ist das eigentlich für ein komischer brunnen da in der mitte.
der war doch sicher auch mal anders geplant als er jetzt da so steht.
in der südstadt ist es wohl so das die nachbarn nicht mehr miteinander
ein bier trinken gehen. viel mehr unterhalten sie sich von balkon zu balkon
über die strasse hinweg.
ich klingel bei matthias.
20.42
wir gehen in das irish pub gegenüber und holen uns 2 bier. matthias
zeigt mir den grünstreifen der durch die ganze südstadt geht.
im prinzip eine strasse durch die südstadt die einfach nicht zugeteert
wurde, sondern grün eben.
wir sitzen in der wiese auf einer holzbank. eine ältere lady mit
östliche akzent regt sich über kinder auf die um die uhrzeit
noch wach sind.
21.39
wir sind nun wieder zurück bei matthias und gleich gibts fenchel,spargel
mit anis und ingwer suppe; handgekocht von matthias. ( der sich heute
neuen nagellack gekauft hat für seine zehen)
zeit für den nächsten upload.
23.12
rausche mit matthias kurz bei mir zu hause vorbei. der erdbeer limes muss
unbedingt durch den mixer. ausserdem brauche ich einen klamotten wechsel
nach dem tag....
ich denke es wird noch ein upload heute nacht geben.... mehr dazu später
4.16
when the music is over.....
cyberpunk ist dead oder besser gesagt nie geboren worden. vergesst das
mal alle schön schnell. das funktioniert nämlich nicht. zumindest
nicht in karlsruhe. digital nomaden scheinen da schon eher die besseren
karten zu haben.
der hase ist der gewinner der aktion!
der schwamm ist voll von bildern und eindrücken, ein unglaublicher
tag zu ende.
ich gehe mit einem ähnlichen gefühl zu bett wie gestern nacht
und trotzdem lag ein unwahrscheinlich intensiver und schöner tag
dazwischen! ich bin gespannt was die welt morgen wieder zu bieten hat.....
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