Installationen:
dropshadow
left 2dimensions behind
GinTonic Art Room
Mediales Handauflegen
immersive fields The Black Forest Room
Video:
flüssig
VBoesutyesll
icon world Tako-ryu-Bushido Galerie Bushido Gala 2003
Multimedia: lsm
11 Euro
Theater/Inszenierung: Facing Goya ZRWHDZ
gorin-no-sho
CD-ROM:
locomotion Katalog H54 "point of view"
performance:
eintagsfliege nomadic
sound: go´rgoonzolas from brazil
gorin-no-sho
Fotografie:
shots from london
shots from milano
Web:
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Licht:
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Wettlauf der Zeiten
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Zum Raum wird hier die Zeit
Ort: St. Egidien Kirche Nürnberg
Datum: Sonntag 13.10.2002
Die St. Egidienkirche, der einzige erhaltene barocke Sakralbau Nürnbergs,
geht auf das ehemalige Schottenkloster zurück, das seinerseits um
1140 die Stelle eines Königshofes aus der Frühzeit der Stadt
einnahm. Der heutige Bau wurde in den Jahren 1711 bis 1718 errichtet.
Vom einstigen Kloster sind die romanische Euchariuskapelle, der älteste
erhaltene Sakralbau der Stadt aus dem 12. Jahrhundert, ebenso
die Tetzelkapelle (1345) und die spätgotische St. Wolfgang Kapelle
erhalten.
Der sakrale Raum als Speichermedium der Geschichte. Jeder Raum
besitzt seine eigene Geschichte, die als Layer über und unter der
sichtbaren Oberfläche liegt. Unser Ziel ist es, diese Schichten
im visuellen Konzept der Veranstaltung, freizulegen. Wir arbeiten als
Lichtarcheologen und reisen mit dem Raum durch die Zeit.
Dazu benutzten wir im Hauptschiff der Kirche, zwei Projektionen an den
Seitenwänden,
und eine Projektion zentral auf eine zwischen Altar und Kreuz gespannten
Gaze (Netzstoff). Zusätzlich im Ostchor Bodenfluter
eingesetzt, die zusammen mit der Beleuchtung in den Kreuzflügeln
und im Hauptschiff ein visuelles Öffnen und Schliessen des Raumes
ermöglichen. In den beiden Querhäusern werden zwei Becken mit
Feuer installiert, die als zusätzliche Lichtquelle gezündet
werden. Während der „Zeitreise“ schliesst und öffnet
sich der Raum durch die Beleuchtung sowohl in vertikaler als auch in
horizontaler Richtung. Offenheit und Enge die dieser Raum selbst erlebte.
Sei es zu der Zeit
als der Ostchor nicht zugänglich und durch eine Wand vom restlichen
Kirchenraum getrennt war, oder als der Himmel sich als natürliches
Dach über die Kirche spannte, da der Dachstuhl zerstört worden
war. Geborgenheit und Freiheit, beides Attribute die einer Kirche idealerweise
zugehörig sein sollte.

Vorabkonzept Dramaturgie:
Wir beginnen mit dem Einlass in die Kirche. Zu Beginn ist die Decke des
Kirchenschiffes hell beleuchtet.
Ausserdem wir der Teppich beleuchtet um eine Führung ins Kircheninnere zu
ermöglichen.

Seitlich werden mit zwei Daten/Videoprojektoren Naturbilder, Wald und
Wiese, projiziert.


Langsam
beginnt, in Abstimmung mit der Musik, die Zeitreise.Schritt für
Schritt wird der Aufbau der Kirche sichtbar.


Zum Ende der ersten Hälfte des Abends, sind wir in der Gegenwart
angelangt. Von hier an werden wir, die Bilder der ersten Hälfte
aufgreifend, eine Art Erinnerung an die Geschichte kreieren, die in Kombination
mit dem Licht die räumliche Situation stärker
hervorhebt.


Das
Visuelle Konzept besteht aus zwei Hälften. Die erste
ist narrativ, die Geschichte der Kirche erzählend.
In der zweiten Hälfte
werden wir abstrakter mit dem Raum umgehen und ihn über
Licht und Projektion bewegen.
Wir werden die Größe des Raumes betonen, um anschließend
in die Enge zurückzukehren. Zum Ende werden wir
den gesamten Raum erleuchten und somit ein visuelles
Wiedererlangen
der Freiheit zu gestalten.
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