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BODY NARRATIVES – DER KÖRPER ALS MEDIUM

Veranstaltungstyp: 
Seminar
Lehrbeauftragte(r): 
Pipo Tafel
Fach: 
Medienkunst - Film
Zeit: 
montags, 9 – 13 Uhr (sowie mehrere 3-tägige Workshops)
Ort: 
.

Choreographie: altgr. χορός ,Tanz‘ und γράφειν ,schreiben‘ Im zeitgenössischen Bühnentanz wird seit dem Entstehen des modernen Tanzes zu Anfang des 20. Jhs. mittels choreograhpischer Strategien in Improvisiation Bewegungsmaterial erzeugt, aus dem – in Bewegungsabläufen festgehalten – Choreographien gebaut werden.

Die dabei angewandten Prinzipien und Überlegungen lassen sich für die Medienkunst nutzen. Das Seminar wendet sich an Studierende aus allen Fachbereichen und stellt den Körper ins Zentrum der künstlerischen Arbeit, sowohl auf theoretischer als auch auf praktischer Ebene.

Was Gerald Siegmund bei William Forsythe als „Denken in Bewegung“ beschreibt, wird in diesem interdisziplinären Seminar anhand von Referenzen und Überlegungen u.a. aus Tanz, Tai Chi, Performance, Medienkunst, Film und Kunstwissenschaft und in Bezug auf die aktuellen Arbeitsvorhaben der TeilnehmerInnen untersucht.

Es geht darum, eigene Arbeiten in Text, Bild, Bewegung oder sonstiger genre- übergreifender Form mittels choreographischer Strategien umzusetzen. Physische und performative Elemente werden dabei (weiter-)entwickelt und mit medienkünstlerischen Konzepten und philosophisch-theoretischen Überlegungen verschmolzen. Die Ausrichtung des Seminars orientiert sich an den Vorschlägen der TeilnehmerInnen und weist praktische Wege zur Umsetzung von Ideen.

Dabei wird Theorie auf Bewegung, Physikalität / Tanz auf Sprache, Auge und Gehirn auf Arm, Bein, Bauch und Fuss treffen. Es gilt dabei - um einen Künstler des ebenfalls auf Improvisation basierenden Jazz zu zitieren: „do not fear mistakes, there are none“ (Miles Davis).

Beginn: 05.11.