Sphärologie III. Theorie der Beziehung
„Es möge sich fernhalten, wer unwillig ist, die Übertragung zu loben und die Einsamkeit zu widerlegen“ – dieses Zeichen will Peter Sloterdijk am Eingang zu seiner Sphären-Trilogie angebracht wissen (vgl. Sphären I, S. 14). Das Seminar spricht die Einladung aus, die in diesem Satz enthaltene Grundprämisse der Sphärologie näher zu erkunden: dass Leben und Denken sich nie anders als in Beziehungen bewegen, dass es kein „Ich“ geben kann ohne seine sphärischen Ergänzer. Wie in den vergangenen Semestern wird die Lektüre aus den drei Sphären-Bänden von P. Sloterdijk flankiert von studentischen Referaten und gemeinsamer Diskussion zu Texten parasphärologischer Autoren: Augustinus, Fichte, Freud, Lacan, Levi-Bruhl, Sartre, Buber, Levinas u.a. Das Seminar steht Neuzugängen (aller Semester und Fachrichtungen) offen. Prof. Sloterdijk wird in unregelmäßiger Folge am Seminar teilnehmen. Beginn mit Referatvergabe: 18. April 2008
