„TERROR-WORLDWIDE“ – Generationen, Regionen und Ideologien
Workshop-Termine: 15.07., 13 Uhr; 16.07., 9.30-17 Uhr, HfG Karlsruhe, Raum 112
In der Fortsetzung der halbjährlich stattfinden Workshops des Netzwerks Terrorismusforschung wird das nächste Treffen vom 15. bis 16. Juli 2010 an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe sowie am ZKM stattfinden. Eingebunden in den theoretischen Kontext von Medienmuseum und Hochschule für Gestaltung, geografisch in der Nähe von Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof, bietet der Ort einen passenden Ausgangspunkt für die Diskussion von interdisziplinären Forschungen zum Terrorismus.
Internet: www.netzwerk-terrorismusforschung.de, Anmeldung erforderlich bei Sebastian Baden (Kunstwissenschaft, HfG Karlsruhe), E-Mail: sbaden(ät)hfg-karlsruhe.de.
PROGRAMM
Donnerstag, 15.07.2010
HfG-Kunstwissenschaft Raum 112
12:30 Ankunft
13:00 Begrüßung und Vorstellung des Programms
13:15 Anke Hilbrenner, Universität Bonn:
Gewalt als Sprache der Straße: Zentrum und Peripherie in der Geschichte des Terrorismus im Russischen Reich vor 1917
14:15 Thomas Riegler, Wien:
Österreich und der Nahostterrorismus 1973-1985
15:15 Pause
15.45 Maren Richter, LMU München:
Terrorismus und moderner Personenschutz: Die bedrohte Sicherheit. Antworten des Staates auf den Terrorismus 1970 bis 1998 in der Bundesrepublik Deutschland
16:45 Frank Wehinger, Max-Planck Institut, Köln:
Der strategische Einsatz von Selbstmordattentaten im Vergleich: Liberation Tigers Of Tamil Eelam (LTTE) und Arbeiterpartei Kurdistans (PKK)
18:00 Öffentliches Seminar: Der Professionalisierte Bürger
Peter Sloterdijk und Gunnar Heinsohn im ZKM Medientheater
20:00 Gemeinsames Abendessen der Workshopteilnehmer
PROGRAMM
Freitag, 16.07.2010
HfG-Kunstwissenschaft Raum 112
9:30 Markus Meyrahn, Universität Freiburg:
Terror Nearby? Gesellschaftliche Ursachen der „Homegrown Networks“
10.30 Beata Drygala, Universität Lodz:
RAF Goes POP - Terrorismus als ein popkulturelles Artefakt
11:30 Pause
11:45 Jennifer Clare, Universität Hildesheim
Re-Writing Baader-Meinhof? Strategien metamythischen Erinnerns bei zeitgenössischen Autorinnen und Autoren
12:45 Svea Bräunert, Humboldt-Universität Berlin:
Fotografie als Tatort: Thomas Demands Attempt (2005)
13:45 Abschlussdiskussion
14:00 Ende des Workshops
15:00 Organisatorisches, DFG-Antrag Netzwerkförderung
Alle Vorträge sollten den Zeitraum Von 30 Minuten einhalten, daran schließt sich die Diskussion an.
Teilnehmerzahl: Ca. 30 Personen
Anmeldungen bitte an: sbaden@hfg-karlsruhe.de
