GLASOBJEKTE, PAP-STUHL UND NIDO-MÖBEL
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DESIGNING BY MAKING
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19.-24. Januar 2010
imm Cologne, www.imm-cologne.de
Bereich D3-schools, Halle 3.1 Stand B 008
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Designing by Making – unter diesem Motto fand im Frühjahr 2009 ein einwöchiger Workshop am Centre International d'Art Verrier (CIAV) in Meisenthal, Lothringen statt. 14 Studentinnen und Studenten der HfG Karlsruhe erforschten und entwickelten verschiedene Methoden, Glas auf unkonventionelle Weise zu verarbeiten. Dabei entstanden aus neuen Material- und Formsymbiosen experimentelle Glasobjekte. Betreut wurde „Designing by Making“ von Projektprofessor Werner Aisslinger.
Die Ausstellung auf der imm Cologne präsentiert die faszinierenden Ergebnisse des Workshops und eine kleine Auswahl verkaufsfertig entwickelter Glasobjekte und Vasen.
Seit 1992 setzt sich das Centre International d'Art Verrier (CIAV) von Meisenthal für die Bewahrung traditionellen Know-hows des Glasblasens ein, indem es unter anderem Glasbläser mit internationalen Designern zusammenbringt, die zeitgenössischen Fragestellungen nachgehen.
Yann Grienenberger, Leiter des CIAV Meisenthal, sagt über „Designing by Making“: „In diesem Workshop ging es nicht darum, sich mit einem Formtypus, einer Funktion oder einer bestimmten Ästhetik zu beschäftigen, sondern mit der Entwicklung neuer technischer Prozesse, die für kleinste Serien geeignet sind. Die erstaunlichen Formen der Blaswerkzeuge und Matrizen, die von den Studenten entwickelt wurden, haben das Glas teilweise zu nicht gerade akademischen Endformen verleitet, aber man muss auch zugeben, dass manche Ergebnisse einen ungeheuren formalen Reiz und die Perspektive neuer Möglichkeiten an den Tag legen. Die Ergebnisse bekräftigen die Vorgehensweise des CIAV, den durchlässigen Transfer zwischen Macher und Entwickler, Idee und Experiment zu pflegen.“
Ausstellung:
http://produktdesign.hfg-karlsruhe.de/projekte.php?id=734
Video auf YouTube:
www.youtube.com/watch?v=2H5-yNcrgY8

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STUHL „PÀP“ VON MARTHA SCHWINDLING
Präsentation im Rahmen des D3 Contest des Rates für Formgebung auf der imm cologne
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„Pàp“ vereint den Stapelstuhl mit einem Freischwinger auf neuartige Weise. Wichtigstes Merkmal ist ein gebogener Stahlrohr-Ring, der sichtbar innerhalb einer skulptural ausgeformten Sitzschale verläuft. Seine Form betreibt ein raffiniertes Spiel mit dem Innen und Außen. Sitzkomfort bietet er über einen geschlossenen Sitzraum und durch sein frei schwingendes Gestell. Er ist Ausweis einer außergewöhnlichen Begabung. „PÀP“ von Martha Schwindling wurde 2009 mit dem 1. Preis des GO IN Design-Wettbewerbs ausgezeichnet.

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PETER SCHÄFER GESTALTET MESSESTAND
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HfG-Produktddesigner Peter Schäfer hat die Schraubzwinge neu entdeckt: Er modifizierte sie und nutzt sie als Montagemittel und Gestaltungselement für Möbel – und auf Einladung der Möbelmesse in Köln für einen Messestand (Bereich D3 - schools, Halle 3.1 Stand A 021). Vorhandene Einrichtungselemente des täglichen Lebens werden mit Hilfe dieser Schraubzwingen als Bau- und Präsentationsobjekte des Messestandes benutzt. Tische werden verlängert, Schubladen angebracht, Stühle zugefügt.
Über sein Konzept sagt Peter Schäfer: Die Einrichtungselemente, mit denen wir unser Leben teilen, sind Ihrer Funktion nach unverrückbar konventionalisiert: Der Stuhl signalisiert Sitzen, der Tisch Stellen oder Ablegen, der Schrank Stapeln und Verstauen … Mittels eines einfachen Werkzeugs, der Schraubzwinge, wird dieses geordnete Neben- und Beieinander radikal außer Kraft gesetzt. Die klassischen Versatzstücke der Einrichtung werden nicht nur aus ihrem tradierten Kontext gerissen, sie werden zur Verfügungsmasse, zu einer Art Halbzeug für ein spontanes und permanent neu zu komponierendes Szenario.

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PROJEKT NIDO
Hocker- und Tischserie von Eva Marguerre
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18.-24. Januar 2010
Designers Fair im Rahmen der
PASSAGEN INTERIOR DESIGN WEEK KÖLN
www.designersfair.de
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So fragil die „Nido“-Hocker und Tische von weitem auch wirken, beim Sitzen erweisen sie sich als sehr stabil. Zugleich sind sie aber mit rund 900 Gramm beinahe federleicht. Dass Form und Funktion so gelungen verflochten sind, verdanken die Hocker ihrer Konstruktion aus mit Kunstharz getränkten Glasfasern. Designerin Eva Marguerre, Studentin an der HfG Karlsruhe, entwickelte ein Produktionsverfahren, bei dem die Fasern auf verschiedene Weisen verbunden und gewickelt werden. So entstehen, ausgehend vom Grundmodell, individuelle Hocker und Tische mit unterschiedlichen Mustern und Strukturen. Das Harz macht die Möbel zudem witterungs- und lichtbeständig – sie sind also auch für Balkon und Terrasse geeignet. Nido wird in Handarbeit von der Glasfasermanufaktur Masson in Deutschland gefertigt, zu bestellen unter www.nidos.de


