Dirk Baecker: „Ansteckung“
„Ansteckung, und was man gegen sie tun kann: Zur Soziophysik der Kommunikation“: Ein Vortrag von Dirk Baecker in der HfG-Reihe „GESTALTUNG DER GESELLSCHAFT“ findet am 28. April 2010 im ZKM-Vortragssaal um 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
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Zum Thema des Vortrags: Eine der erfolgreichsten Theorien der vergangenen Jahren ist die Soziophysik der Kommunikation. Sie geht davon aus, dass es ausreicht, Prozesse der Ansteckung zu verstehen, um Moden, Ideen und Praktiken einer Gesellschaft zu verstehen. Man könnte sagen: Die Gesellschaft gestaltet sich selbst, indem sie sich ansteckt. Der Designer fragt, ob er sich diese Theorie zunutze machen kann. Und der Soziologe fragt, ob gegen die Ansteckung irgend ein Kraut gewachsen ist. Wie gehen verschiedene Gesellschaften und verschiedene soziale Formen mit den Möglichkeiten und den Gefahren der Ansteckung um?
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Prof. Dr. rer. soc. Dirk Baecker, geb. 1955 in Karlsruhe, Soziologe. Seit 1996 zunächst auf dem Reinhard-Mohn-Stiftungslehrstuhl für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik und sozialen Wandel, seit 2000 auf dem Lehrstuhl für Soziologie der Universität Witten/Herdecke. Seit September 2007 Inhaber des Lehrstuhls für Kulturtheorie und Kulturanalyse an der Zeppelin University in Friedrichshafen/Bodensee. Arbeitsgebiete: allgemeine Soziologie, soziologische Theorie, Kulturtheorie, Wirtschaftssoziologie, Organisationsforschung, Managementlehre. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt: Form und Formen der Kommunikation (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005), Studien zur nächsten Gesellschaft (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007), Nie wieder Vernunft: Kleinere Beiträge zur Sozialkunde (Heidelberg: Carl-Auer-Systeme, 2008), Die Sache mit der Führung (Wien: Picus, 2009).
Internet: www.zeppelin-university.de/kulturtheorie, www.dirkbaecker.com

