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26.05.2013
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Start / News / Byung-Chul Han für den höchstdotierten Philosophie-Preis nominiert

Byung-Chul Han für den höchstdotierten Philosophie-Preis nominiert

HfG-Philosophie-Professor auf der Shortlist für den Tractatus–Essaypreis

 
Der Verein Philosophicum Lech gab Mitte Juli die Shortlist für den „Tractatus“ – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Der Preisträger wird Anfang September verkündet, während die Preisverleihung am 23. September 2011 im Rahmen des 15. Philosophicum Lech stattfinden wird.
Die Nominierung der preiswürdigen Publikationen erfolgte durch die hochkarätige Jury, der die Philosophin Ursula Pia Jauch (CH), der Philosoph und Sachbuchautor Rüdiger Safranski (D) und der Journalist und Autor Helmut A. Gansterer (A) angehören.
Folgende sechs Werke sind für die Shortlist zum Tractatus nominiert:

Byung-Chul Han. Müdigkeitsgesellschaft. Matthes&Seitz Verlag, Berlin 2010
Norbert Bolz. Die ungeliebte Freiheit. Ein Lagebericht. Wilhelm Fink Verlag, München 2010
Marie Luise Knott: Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt. Mathes&Seitz Verlag, Berlin 2011
Robert Pfaller. Wofür es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie.S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011
Peter Strasser: Was ist Glück. Wilhelm Fink Verlag, München 2011
Joseph Vogl. Das Gespenst des Kapitals. Diaphanes Verlag, Berlin 2010

Professor Dr. Byung-Chul Han wurde bereits zum zweiten Mal in Folge nominiert.

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Der auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier vom Philosophicum Lech ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2011 bereits zum dritten Mal vergeben und gehört dank großzügiger Unterstützung eines privaten Sponsors mit 25.000€ Preisgeld zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum. Erster Preisträger des Tractatus war im Jahre 2009 der österreichische Kulturpublizist, Essayist und Philosoph Franz Schuh exemplarisch für sein Werk "Memoiren. 2010 wurde der unkonventionelle Philosophiehistoriker Kurt Flasch exemplarisch für sein Werk „Kampfplätze der Philosophie“ mit dem Tractatus ausgezeichnet.

„Prämiert werden herausragende deutschsprachige kulturwissenschaftliche Publikationen, die philosophische Fragen in erweitertem Sinne ambitioniert und einer breiten Öffentlichkeit verständlich auf dem immer wichtiger werdenden Feld geistiger Auseinandersetzungen und Standortbestimmungen diskutieren. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas sollen dabei besonders berücksichtigt werden“, erläutert Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, die Intention des Preises.

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http://www.philosophicum.com/tractatus/
http://www.philosophicum.com/tractatus/shortlist-2011.html
http://www.philosophicum.com/tractatus/shortlist-2010.html

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