Medienkunst (Media Art)
Medienkunst bildet den Mittelpunkt der Diplomstudiengänge an der HfG Karlsruhe. Das Studium bietet nicht nur eine außergewöhnliche künstlerische Ausbildung mit den neuesten Medientechnologien an, sondern eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, gemeinsam an der Zukunft der medialen Künste zu forschen. International renommierte Künstler und Kulturproduzenten sind Garant für eine innovative Ausbildung in den expressiven Qualitäten unterschiedlicher Medienformate. Darüber hinaus stehen die Inhalte und Konzepte im Zentrum des Interesses. Eine weitere Besonderheit des Studiums liegt im immer wieder wechselnden Kurrikulum, wodurch die Medienkunst an der HfG Karlsruhe kontinuierlich am Puls der Zeit bleibt.
So zeichnet sich z.B. der Fachbereich der Fotografie unter anderem dadurch aus, dass man sich hier nicht nur mit einem traditionellen Verständnis der Fotografie auseinandersetzt, sondern auch neue bildgebende Verfahren in die Lehre einbezieht. Im Filmbereich bietet die Medienkunst an der HfG Karlsruhe eines der bedeutendsten Lehrensembles ganz Europas im Dokumentarischen. Das Fiktive und das Narrative hingegen kommt in der stark in zeitgenössischen Kunstpraktiken verwurzelten Videokunst zutragen. Darüber hinaus wird im weltweit einzigartig ausgestatteten „Expanded 3-Digital Cinema Laboratory“ nicht nur 3-D Animation gelehrt, sondern auch die erste Generation von Medienkünstlern an stereoskopischen Bildtechnologien ausgebildet. Im Soundbereich liegt der Fokus auf Ars-Acustica, experimentellen audio-visuellen Performances und innovativen Radio- und Hörspielformaten. Zukünftige Formate und Inhalte der Digitalen Medien werden im „Institut für postdigitale Narratives“ erforscht – wobei digitalen Spielen, Datenströmen, der Always-Online-Culture und den Social Media in der Lehre eine besondere Aufmerksamkeit zukommt. Die einzigartige Bandbreite des postidigitalen Institutes zeigt sich auch darin, dass nicht nur Interventionen im öffentlichen Raum mit Hilfe neuer Technologien forciert werden, sondern auch der radikalen Erweiterung des Spielbegriffes im „GameLab“ nachgegangen wird.
Die dargebotenen Freiheiten und Möglichkeiten innerhalb des Fachbereiches fordern von den Studenten ein hohes Maß an Kreativität, Freiheit und Selbstverantwortung. Auch wird großer Wert auf die Interdisziplinarität und die Teamarbeit während des Studiums gelegt. Agierten in der Vergangenheit Medienkünstler noch oft alleine, so tritt heute, vor dem Hintergrund der immer komplexer werdenden globalisierten Informations- und Mediengesellschaft, das feine Zusammenspiel unterschiedlichster Charaktere und Experten in den Vordergrund. Das offene, medienübergreifende und vielschichtige Lehrangebot ermöglicht es Studenten, während des Studiums ihren persönlichen künstlerischen Ausdruck im medialen Zeitalter zu finden und dabei in der Medienkunst Pionierarbeit zu leisten.
Professoren:
Prof. Michael Bielicky (postigitales Institut)
Prof. Isaac Julien (Videokunst)
Prof. Armin Linke (Fotografie)
Prof. Michael Clegg (Fotografie)
Prof. Thomas Heise (Film)
Prof. Andrei Ujica (Film)
Prof. Ludger Brümmer (Gastprofessor Medienkunst)
Prof. Bernd Lintermann (Gastprofessor Medienkunst)
Sekretariat:
Elvira Heise
Tel. +49 721/8203-2338
E-Mail: heise(ät)hfg-karlsruhe.de
Fachbereichs-Homepages:
Im Folgenden finden Sie weiterführende Links zu spezifischen Unterbereichen des Fachbereichs Medienkunst, die Ihnen einen Einblick in die aktuellen Geschehnisse ermöglichen.
- postdigital. Institut für postdigitale Narrativität (Prof. Michael Bielicky)
- Moving Image (Prof. Isaac Julien)
- Fotografie (Prof. Armin Linke, Prof. Michael Clegg)
- Film (Prof. Thomas Heise, Prof. Andrei Ujica)
- Sound & ichiigai (Frank Halbig)
- 3D-Labor (Ludger Pfanz)
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Prüfungsordnung Medienkunst 2009.pdf | 108.34 KB |
