Skip to main content
www.hfg-karlsruhe.de logo
26.05.2013
  • Start
  • Hochschule
  • Stellen
  • Lehrende
  • Fachbereiche
  • Lehrveranstaltungen
  • Forschung
  • News
  • Presse
Start / Fachbereiche / Kunstwissenschaft und Medienphilosophie

Kunstwissenschaft und Medienphilosophie

 
Ein Studiengang, zwei Abschlussmöglichkeiten
 
Der Theoriestudiengang Kunstwissenschaft und Medienphilosophie ist zweipolig angelegt. Je nach Spezialisierung der Studierenden führt er zu den Abschlüssen Magister der Kunstwissenschaft oder Magister der Kunst- und Medienphilosophie. Beide Abschlüsse sind dem universitären Master gleichgestellt. Die Regelstudienzeit des grundständigen HfG-Studiums beträgt 9 Semester. Erst nach spätestens 6 Semestern, wenn die Magister-Zwischenprüfung zu absolvieren ist, entscheiden sich die Studierenden endgültig für Kunstwissenschaft oder Philosophie als Hauptfach; das jeweils andere Fach bildet das theoretische Nebenfach. Kooperationsverträge der HfG mit der Universität Karlsruhe | KIT sowie der Ruprecht-Karl-Universität Heidelberg bietet zudem die Möglichkeit, dort bestimmte Lehrveranstaltungen, wie zum Beispiel kunsthistorische Propädeutika, Sprachkurse oder auch das am Zentrum für angewandte Kulturwissenschaft | ZAK angebotene Begleitstudium, zu besuchen. Dort erworbene Leistungsnachweise werden grundsätzlich anerkannt.
 
Magister der Kunstwissenschaft
 
Der Studiengang ‚Kunstwissenschaft und Medienphilosophie’, Abteilung Kunstwissenschaft an der Hochschule für Gestaltung (im Folgenden verkürzend ‚Kunstwissenschaft’ genannt), der vom Institut für Kunstwissenschaft und Medientheorie getragen wird, entspricht dem Fach Kunstgeschichte an den Universitäten. Doch sind es gerade die Unterschiede und Besonderheiten, welche ein Studium der Kunstwissenschaft an der HfG attraktiv machen.
Ein signifikanter Unterschied des Studienfachs Kunstwissenschaft gegenüber der klassischen Kunstgeschichte liegt in ihrem Schwerpunkt auf der Kunst der Moderne und Gegenwart. Aufbauend auf ein breit angelegtes kunsthistorisches Fundament, richtet sich das Hauptaugenmerk des Fachs auf die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts (von den frühen Anfängen der künstlerischen Moderne, über die Avantgarden bis zur Postmoderne) und vermittelt die Kompetenzen und Methoden, mit denen sich auch die jüngsten Phänomene der zeitgenössischen Kunst kunstkritisch erfassen lassen.
Ergänzend bilden kunstsoziologische und kunstökonomische Themen einen großen Anteil im Lehrangebot, aber auch die Ideen- und Toposgeschichte der Kunst(theorie) nimmt einen höheren Stellenwert ein als an den meisten kunsthistorischen Instituten. Das Fach Kunstwissenschaft an der HfG reagiert außerdem auf die zunehmende Bedeutung des Medienbildes in unserer Gesellschaft, indem sie medientheoretische und bildwissenschaftliche Fragen behandelt, aber auch ästhetische Phänomene jenseits von Kunst und ‚Hochkultur’ – wie zum Beispiel die Bildwelten der Massenmedien oder die Warenästhetik der Konsumkultur – in das Feld ihrer Untersuchungen mit einbezieht.
Einmalige Voraussetzungen für eine kunsttheoretische Auseinandersetzung mit der jungen Gattung ‚Medienkunst’ sind ferner durch die enge Zusammenarbeit der Hochschule für Gestaltung mit dem namhaften Zentrum für Kunst und Medientechnologie | ZKM gegeben, die beide unter demselben Dach angesiedelt sind: Eine Kooperation, die Heinrich Klotz als gemeinsamer Gründungsdirektor von HfG und ZKM tief in der Konzeption der Hochschule verankert hat und von der unsere Studenten bis heute profitieren – nicht nur wenn es um die Realisierung großer gemeinsamer Studienprojekte geht, sondern auch hinsichtlich der zahlreichen internationalen Konferenzen, die jedes Jahr Größen aus Kunst, Philosophie und Technologie an das Karlsruher ZKM lockt.
 
Magister der Kunst- und Medienphilosophie
 
Der Studiengang ‚Kunstwissenschaft und Medienphilosophie’, Abteilung Kunst- und Medienphilosophie ist an der Hochschule durch zwei Professuren und zwei akademische Mitarbeiter vertreten und wird vom Institut für Philosophie und Ästhetik getragen. Eine Professur für Kulturökonomie und wechselnde Dozenturen für Kulturtheorie vervollständigen das Lehrangebot. Für Studierende der Kunstwissenschaft stellt das Fach die ideale theoretischer Ergänzung dar, den Studierenden der Praxisfächer vermittelt es das notwendige intellektuelle Rüstzeug, ohne das Künstler und Designer heute nicht mehr bestehen können. Seit dem Wintersemester 2012/13 ist Kunst- und Medienphilosophie auch als Hauptfach studierbar. 
Die besondere Ausrichtung der Philosophie und Ästhetik an der HfG liegt in der Förderung des kreativen Denkens sowie der Ausbildung philosophischer Reflexionsfähigkeit und Sensibilität für aktuelle Prozesse in Gesellschaft, Kultur, Kunst und Medien. Die Studierenden lernen die philosophischen Positionen mit kunst- und kulturtheoretischer Relevanz in ihrer ganzer historischen Breite kennen, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf der Ästhetik und Medientheorie der Moderne und der Gegenwart liegt. 
Die Ansiedlung der Philosophie an einer Kunsthochschule wie der HfG Karlsruhe bietet die Chance, den der Philosophie seit jeher innewohnenden künstlerischen Anspruch institutionell zu verankern und entsprechend zu fördern. Der akademische Kunstraum bildet einen Rahmen, innerhalb dessen man die Möglichkeit ergreifen kann, einen sehr individualisierten und personalisierten philosophischen Diskurs zu führen – und Philosophie als Kunstform sowohl zu erforschen als auch zu praktizieren. Diese Fähigkeiten, die für Künstler, Designer und Theoretiker gleichermaßen von Belang sind, werden im Studiengang Kunst- und Medienphilosophie eingeübt, wobei der wissenschaftliche Anspruch auf Allgemeingültigkeit und Rationalität den Unterschied zur reinen Kunst markiert.
Der Abschluss Magister der Kunst- und Medienphilosophie befähigt die Absolventen, sich sowohl im akademischen Feld als auch in kulturpraktischen Bereichen wie Journalismus, Kulturmanagement, Verlagen, Kunstmarkt oder Medienunternehmen kreativ zu engagieren.
 
Was macht ein Geisteswissenschaftler an einer Hochschule für Gestaltung?
Das praktische Nebenfach
 
In Deutschland ist die Integration des Theoriestudiengangs Kunstwissenschaft und Medienphilosophie an einer Kunsthochschule einzigartig – doch die Vorteile dieses Modells sprechen für sich. An der Hochschule für Gestaltung ergibt sich daraus eine exzellente akademische Konstellation, die nach dem Grundsatz der interdisziplinären Durchdringung aller Fachbereiche ein einmaliges Zusammenspiel von Kunst, Gestaltung und Wissenschaft erlaubt. Denn anders als an den Universitäten ist für das Studium der Kunstwissenschaft an der HfG die Wahl eines praktischen Nebenfachs aus den Bereichen Medienkunst, Kommunikationsdesign, Produktdesign oder Ausstellungsdesign/Szenografie obligatorisch. Die klassischen Formate kunstwissenschaftlicher oder philosophischer Lehrveranstaltungen (Seminare, Vorlesungen, Kolloquien, Workshops) werden auf diese Weise um das Projekt-Studium der praktischen Fachbereiche erweitert: Studierende aus den Kunst-, Design- und Theoriefächern arbeiten gemeinsam an praxisbezogenen Aufgaben wie beispielsweise Katalog-, Zeitschriften- oder Ausstellungsprojekten. Durch den unmittelbaren Einblick in künstlerische, gestalterische oder kuratorische Arbeitsweisen wird das Studium der Kunstwissenschaft und Medienphilosophie konkretisiert und ein fortwährender, lebendiger Dialog mit der Gegenwartskunst angeregt.
 
Magister statt Master
 
Die Offenheit und Weitläufigkeit des lichtdurchfluteten Hallenbaus der Hochschule für Gestaltung findet ihre ideelle Entsprechung in der pluralistischen Offenheit und Interdisziplinarität des Ausbildungskonzepts der Hochschule. Das Studienprogramm ist flexibel: Die einzelnen Studienfelder sind durchlässig angelegt, sodass je nach individuellem Interesse interdisziplinäre Bezüge zu anderen Fächern möglich sind. Ob das Studium der Kunstwissenschaft und Medienphilosophie in Verbindung mit Ausstellungsdesign auf eine kuratorische Tätigkeit hin erweitert wird, ob es in Kombination mit einem Bereich der Medienkunst auf eine spezialisierte Auseinandersetzung mit Film, Fotografie oder der Kunst der Neuen Medien hinführt oder ob sich eigene gestalterische Ambitionen in der Wahl eines Design-Nebenfachs ausdrücken... Dies zu entscheiden und daraus ein ganz persönliches Studienprofil zu entwickeln, bleibt jedem Einzelnen überlassen. So erhalten die Studenten der HfG nicht nur eine fundierte, breit gefächerte Ausbildung, sondern werden auch dazu angeregt, innerhalb eines weit gefassten Themenfeldes eigene Forschungsschwerpunkte zu entwickeln.
Die Hochschule für Gestaltung versteht sich als eine ‚Schule der Selbständigkeit’. Ihr Ausbildungskonzept, das einen Freiraum zur Entfaltung der individuellen Potenziale jedes Einzelnen bietet, lässt sich nicht in starren Modulen formatieren. Deshalb haben wir ganz bewusst kein Bachelor-/ Master-System eingeführt. Der in der Kunstwissenschaft oder Kunst- und Medienphilosophie der HfG erworbene ‚Magister Artium’ ist dem universitären Abschluss ‚Master of Arts’ gleichwertig und wird heute und in Zukunft international anerkannt.
Der Magisterstudiengang ‚Kunstwissenschaft und Medienphilosophie’ umfasst – in beiden Teilstudiengängen – eine Regelstudienzeit von 9 Semestern und ist in zwei große, etwa gleichlange Abschnitte geteilt: Grundstudium und Hauptstudium. Beide Etappen werden mit einer Prüfung abgeschlossen – der Zwischenprüfung und dem Magister. Aufbauend auf dem Magisterexamen ist die Promotion (Dr. phil.) in den Fächern ‚Kunstwissenschaft’ und ‚Philosophie’ möglich.
 
Bewerbung
 
Bis zum 31. Mai jeden Jahres kann man sich für ein Studium an der Hochschule für Gestaltung bewerben. Studienbeginn ist immer das Wintersemester. Voraussetzung für die Zulassung zum Studium an der HfG ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife und das erfolgreiche Passieren eines Auswahlverfahrens. Dieses Verfahren setzt sich aus zwei Etappen zusammen: Der Abgabe eines Essays zu einem beliebigen kunstwissenschaftlichen oder philosophischen Themengebiet im ersten Schritt und einem persönlichen Vorstellungsgespräch im zweiten Schritt. Detaillierte Informationen zur Bewerbung und die notwendigen Bewerbungsunterlagen stehen auf der Hauptwebsite der HfG zum Download bereit. Dort werden außerdem der Studienberatungstermine angekündigt, die im Frühjahr von allen Fachbereichen angeboten werden. Persönliche Fragen beantwortet Ihnen auch gerne das Studentensekretariat.
 
Noch Fragen?
 
Sie haben sich bereits über unsere Hochschule erkundigt und möchten sich nun ein noch konkreteres Bild von den Studieninhalten der Hochschule für Gestaltung machen? Dann werfen Sie doch einen Blick in die Vorlesungsverzeichnisse der vergangenen Semester. Da das Studium interdisziplinär angelegt ist, brauchen Sie sich dabei nicht auf Veranstaltungen des Fachbereichs Kunstwissenschaft und Medienphilosophie zu beschränken. Eine wertvolle Informationsquelle bieten auch unsere Jahresberichte, in denen Sie Rückblicke auf die Aktivitäten der einzelnen Fachbereiche, Texte unserer Professoren, Statistiken sowie Interviews mit Alumni finden.
 
Professoren / Institut für Kunstwissenschaft und Medientheorie: 
Prof. Dr. Beat Wyss
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich
 
Professoren / Institut für Philosophie und Ästhetik:
Prof. Dr. Byung-Chul Han
Prof. Dr. Uwe Hochmuth (Kulturökonomie)
Prof. Dr. Peter Sloterdijk
 
Akademische Mitarbeiter:
Sebastian Baden M.A. (Kunstwissenschaft)
Dr. Daniel Hornuff (Kunstwissenschaft)
Jörg Bernardy M.A. (Philosophie)
Dr. Marc Jongen (Philosophie)
Barbara Kuon M.A. (Philosophie)
Dorothea Peter M.A. (Kulturökonomie)
Liska Surkemper M.A. (Kulturökonomie)

Sekretariat:
Ellen Mai 
Tel. +49 721/8203-2275
E-Mail: emai(ät)hfg-karlsruhe.de
 
Fachbereichs-Homepages: 
http://kunstwissenschaft.hfg-karlsruhe.de
http://philosophie.hfg-karlsruhe.de
 

AnhangGröße
Prüfungsordnung_Kunstwissenschaft_und_Medientheorie_2007.pdf77.62 KB
  • Medienkunst
  • Produktdesign
  • Kommunikationsdesign
  • Ausstellungsdesign und Szenografie
  • Kunstwissenschaft und Medienphilosophie
  • Suche
  • RSS-Feed
  • Impressum
  • Kontakt
  • Webmail
  • Intern